Birmingham REP & Library

United Kingdom
Client
Morrisroe / Architect: Mecanoo, NL
Structural Engineer
Walsh Associates
Acoustic Consultant
Buro Happold
Main Contractor
Carillion / Steelwork: Fisher Engineering
Key Facts
55 Laminated Bearings supplied to the Studio Theatre (delivered just before Christmas 2011)
396m2 Isomat Floating Floors
1100 Isomat Floating Floor Isolators
142 Larger Isomat Floating Floor Isolators to support blockwork walls

Die Herausforderung

Das Gelände liegt nicht nur in der Nähe des Monument-Lane-Eisenbahntunnels, sondern grenzt auch direkt an das International Convention Centre (ICC) sowie an eine Reihe von Wohngebäuden, was bedeutete, dass es einige akustische Herausforderungen zu bewältigen galt. Zudem sollten sich die Bibliothek und das REP bestimmte Bereiche des Bauvorhabens teilen (z. B. ein neues Studiotheater, ein Restaurant, Geschäfte, ein Foyer, Proberäume und Werkstätten). Das REP-Theater und die Bibliothek werden miteinander verbunden sein und sich eine Reihe von Einrichtungen teilen, darunter ein Foyer, ein Café-Restaurant, Besprechungsräume, Proberäume und einen neuen Saal mit 350 Plätzen, der die beiden bestehenden Säle des Theaters ergänzt.

Um dies zu erreichen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekten und dem Statiker eine „Box-in-Box“-Konstruktion entworfen. Diese orientierte sich an spezifischen akustischen Anforderungen an die schwimmenden Betonböden und die Außenwände.

Die Lösung

Zunächst lieferte Farrat für das Studio Theatre 55 Laminatlager zur Abstützung einer internen „Box-in-Box“-Konstruktion aus Stahl und Beton.
Es gab eine Reihe von nicht berücksichtigten Eigen- und Nutzlasten, die alle so ausgelegt waren, dass unter Eigenlast eine Eigenfrequenz von 10 bis 12 Hz und unter Eigen- und Nutzlast eine Eigenfrequenz von 8 bis 10 Hz erreicht wurde. Farrat stellte Montageanleitungen sowie Leitlinien für die Stahl- und Betonbauunternehmen bereit. Die Böden für die neuen Probenstudios im REP-Theater wurden erst ein Jahr später benötigt. Zu diesen Studios gehörten auch angrenzende Wohnungen für Gastkünstler.

Die Isolatoren und Betonplatten wurden so ausgelegt, dass sie eine dynamische Eigenfrequenz unter 16 Hz mit einer Dämpfung von über 10 % gewährleisten, was aufgrund der Beschaffenheit der Gebäudestruktur und der unmittelbaren Nähe von Wohnräumen zu den Probenstudios von großer Bedeutung war. Farrat entwarf seinen schwimmenden Isomat-Boden so, dass er einer Vielzahl von Lastfällen gerecht wird. Die schwimmenden Betonplatten bestanden aus 130 mm dickem C40-Beton mit A193-Bewehrungsmatten, und für die Herstellung der Betonplatten waren 130 Meter Umfangsschalung erforderlich.

Der Installationsprozess gestaltete sich aufgrund der logistischen Herausforderungen beim Transport der Materialien mit einem Kran in den zweiten Stock, der sich 20 Meter über dem Boden befindet, sowie aufgrund des Fehlens einer wasserdichten Konstruktion und einiger zusätzlicher Arbeiten am Trockensystem – wie beispielsweise die Einfassung von Stahlelementen, die für die Aufnahme der Außenverkleidung erforderlich waren – als komplex.

AcouStruct installierte das „Trockensystem“ erfolgreich, bevor es dem Kunden übergeben wurde, und stellte ihm eine Anleitung zur Verfügung, die es ihm ermöglichte, die schwimmenden Betonplatten zu gießen.

Patrick Sharkey
Direktor, Walsh Associates
Wir waren beeindruckt von der Anpassungsfähigkeit, mit der die technischen Herausforderungen und logistischen Zwänge an einem so sensiblen Ort gemeistert wurden.

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