Das Projekt „Milton Court“ war Teil einer umfassenden Neugestaltung durch die Guildhall School of Music and Drama zur Erweiterung ihrer Einrichtungen in der City of London. Als Teil des „Heron“-Bauprojekts, das auch Wohnraum umfasst, sollten in den unteren Etagen des Gebäudes die neuen Einrichtungen der Schule untergebracht werden, darunter ein Konzertsaal sowie eine Reihe kleinerer Theater- und Proberäume. Aufgrund der Komplexität des Entwurfs war die akustische Trennung der einzelnen Bereiche von entscheidender Bedeutung.
Die größte Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, auf engstem Raum im Zentrum von London einen Konzertsaal von Weltklasse zu entwerfen, der störenden Schwingungen aus dem nahegelegenen U-Bahn-Netz standhalten kann. Eine Besonderheit dieses Projekts war, dass eine Vielzahl von Lastfällen zu berücksichtigen war, für die jeweils eine maßgeschneiderte Konstruktion erforderlich war, um einheitliche Durchbiegungs- und Eigenfrequenzcharakteristika für das gesamte System zu erzielen.
Die Anzahl der Schnittstellen zwischen Beton und Stahl sowie die Vielzahl der zu isolierenden Ebenen machten eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Gewerken unerlässlich. Die Hauptbereiche, die eine Isolierung erforderten, waren der Konzertsaal, ein direkt unter dem Konzertsaal gelegenes Studiotheater, mehrstöckige Proberäume und zahlreiche akustische Verbindungen mit Stahlrahmen innerhalb der Struktur sowie eine Haupttreppe im Schnürbodenbereich und technische Anlagen auf den obersten Etagen 35 und 36 des Turms. Neben den Herausforderungen bei der Isolierung waren für das Projekt auch thermisch getrennte Verbindungen von Farrat erforderlich..










