Chris Lister, Kommerziell für STRUKTRA® bei Farrat, erläutert die Rolle von tragende thermische Trennungen Fassaden.
„In der Branche ist bereits bekannt, dass Fassaden mehrere Funktionen in der Gebäudehülle erfüllen, weshalb die Integration von thermischen Trennungen aus mehreren Gründen von entscheidender Bedeutung ist, darunter die Verbesserung der Energieeffizienz, die Aufrechterhaltung der Integrität der thermischen Hülle, die Kontrolle der Kondensation und die Erfüllung der Brandschutzkriterien. Gleichzeitig bieten sie architektonische Flexibilität, tragen zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele bei und erfüllen die erforderlichen Bauvorschriften und Normen.“
Lister fährt fort.
„Gebäudefassaden sind ein komplexer Bestandteil jeder Gebäudekonstruktion. Die garantierte thermische, strukturelle und brandtechnische Leistungsfähigkeit der Komponenten dieses gut sichtbaren und exponierten Elements ist für die Sicherheit und Langlebigkeit jedes Projekts von entscheidender Bedeutung.“
Das britische Ingenieurbüro Farrat wurde 1959 gegründet und verfügt über langjährige Erfahrung in der Forschung und Entwicklung neuer Lösungen zur Kontrolle von Schwingungen und Wärmeenergie für Planer, Ausschreiber und Bauunternehmer. Ihre Arbeiten zur Leistungsoptimierung von tragende thermische Trennungen kürzlich sowohl vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP als auch von der University of Salford untersucht; die daraus resultierenden Berichte sind online im Farrat Knowledge-Hub verfügbar.
Chris Lister kommentiert.
„Wir haben eine Studie beim Fraunhofer IBP in Auftrag gegeben (Prüfbericht P7-081e-1/2023 Berechnung des Punktwärmedurchgangs und des Temperaturfaktors von Stahlkonstruktionsverbindungen), die in voller Länge über unsere Website heruntergeladen werden kann. Darüber hinaus wurde ein vierjähriges Doktorandenprojekt sowohl vor Ort als auch im „Energy House“ der Universität Salford in Manchester, Großbritannien, durchgeführt. Dabei wurde in einem speziellen, temperatur- und klimatgesteuerten Gebäude eine typische Stahl-Stahl-Verbindung, die durch die Gebäudehülle verläuft, in Originalgröße getestet.“
Lister behauptet
„Aufgrund von über 15 Jahren Forschungsarbeit, darunter umfangreiche unabhängige Auftragsstudien, 3D-Wärmemodellierungen und ein Promotionsprojekt, können wir mit Sicherheit feststellen, dass unsere STRUKTRA®-Verbindungen in thermischer Hinsicht mindestens ebenso gut oder sogar besser abschneiden als alternative Lösungen, was sie sowohl in baulicher als auch in thermischer Hinsicht zur leistungsstärksten thermischen Trennung auf dem Markt macht. Wir bieten Architekten, Planern und Bauunternehmern drei einfache Schritte zur effektiven Steuerung des Wärmeübergangs an Fassaden.“
- Schritt 1.
- Schmalere Verbindungen reduzieren sowohl Material als auch Kosten: Bei vielen auf dem Markt erhältlichen Lösungen müssen Sie Verbindungen größer als nötig auslegen (sowohl hinsichtlich der Länge, Breite als auch Dicke der Stahlendplatten). Dies führt zu einer unnötigen Vergrößerung der Verbindung und einem höheren Materialbedarf. Prüfen Sie stattdessen, ob Sie mit einer kompakteren thermischen Trennung die gleiche oder eine bessere statische Leistung (d. h. Druckfestigkeit, Drehsteifigkeit) erzielen können. In vielen Fällen kann die Dicke der Verbindung mit STRUKTRA® von 80 mm oder 120 mm auf 25 mm reduziert werden.
- Schritt 2.
- Einfaches und effizientes Design: Oftmals sind umständliche Konstruktionsprozesse oder externe Planungswerkzeuge erforderlich, um thermische Trennungen in tragenden Verbindungen zu konstruieren. Das kostet wertvolle Zeit. STRUKTRA® lässt sich ohne spezielle Konstruktionswerkzeuge in alle gängigen Eurocode-3-Verbindungen integrieren. Das vereinfacht den Prozess und spart Ihnen wertvolle Zeit.
- Schritt 3.
- Hochwertige und zertifizierte Materialien: Die thermischen Trennungen in tragenden Verbindungen müssen höchsten Belastungen standhalten und ihre wärmedämmende Wirkung zuverlässig entfalten. Achten Sie daher auf Zertifizierungen und recherchieren Sie zusätzlich alle verfügbaren Studien, die von unabhängigen Organisationen durchgeführt wurden.
Herr Lister schließt mit einer klaren Botschaft.
„Denken Sie daran: Wenn es nicht zertifiziert ist, ist es nicht das richtige Produkt.“






