Bernd Schumacher, Business Development Manager für die DACH-Region bei Farrat, erläutert die Rolle von tragenden thermischen Trennungen in Fassadensystemen.
„Es ist bereits bekannt, dass Fassaden mehrere wichtige Funktionen in der Gebäudehülle erfüllen, sodass die Integration thermischer Trennungen aus vielen Gründen von entscheidender Bedeutung ist: Die Verbesserung der Energieeffizienz, die Aufrechterhaltung der Integrität der thermischen Gebäudehülle, die Kontrolle und Vermeidung von Kondensation, die Erfüllung der Brandschutzkriterien – und das alles bei gleichzeitiger architektonischer Flexibilität, einem Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen und der Erfüllung der erforderlichen Bauvorschriften und Normen.“
Herr Schumacher fährt fort:
Gebäudefassaden sind ein komplexer Teil jeder Gebäudekonstruktion. Die Gewährleistung der thermischen, statischen und brandschutztechnischen Eigenschaften von Komponenten in diesem gut sichtbaren und exponierten Element ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit eines jeden Projekts.
Das 1959 gegründete britische Ingenieurbüro Farrat verfügt über langjährige Erfahrung in Forschung und Entwicklung sowie in der Herstellung neuer Lösungen zur Schwingungs- und Wärmeenergiekontrolle für Konstrukteure, Planer und Bauunternehmer. Die Arbeit von Farrat zur Verbesserung der Leistung thermischer Trennungen wurde kürzlich sowohl vom Fraunhofer IBP als auch von der University of Salford untersucht, was zu Berichten führte, die im Farrat Online-Hub verfügbar sind.
Bernd Schumacher fasst zusammen:
Wir haben beim Fraunhofer IBP eine Studie in Auftrag gegeben (Prüfbericht P7-081e-1/2023: Berechnung des punktuellen Wärmedurchgangskoeffizienten und des Temperaturfaktors von Stahlbauanschlüssen). Der vollständige Bericht hierzu ist auf unserer Webseite einsehbar. Darüber hinaus haben wir ein vierjähriges Doktorandenprojekt im „Energy House“ an der Universität von Salford in Manchester, im Vereinigten Königreich, in Auftrag gegeben. In einem speziellen temperatur- und klimakontrollierten Gebäude wurde eine typische Stahl-Stahl-Verbindung durch die Gebäudehülle hindurch in großem Maßstab getestet.
Als Ergebnis von mehr als 15 Jahren Forschung, einschließlich in Auftrag gegebener unabhängiger, ausführlicher Studien, 3D-Wärmemodellierung und eines Doktorandenprojekts, können wir mit Zuversicht feststellen, dass unsere STRUKTRA™ thermischen Trennplatten die gleiche oder eine bessere thermische Leistung erbringen als alternative Lösungen. Dies macht sie zur leistungsfähigsten thermischen Trennung sowohl in statischer als auch in thermischer Hinsicht auf dem Markt. Wir empfehlen Architekten, Designern und Bauunternehmern 3 einfache Schritte, um die Wärmeübertragung in Fassaden effektiv zu kontrollieren.
Schritt 1 – Kompaktere Verbindungen senken sowohl den Materialbedarf als auch die Kosten:
Viele Lösungen auf dem Markt verlangen, dass die Verbindungen größer als nötig geplant werden (sowohl in Bezug auf die Länge und Breite als auch die Dicke der Stahlendplatten). Dies führt zu einer unnötigen Vergrößerung der Verbindung und einem höheren Materialbedarf. Prüfen Sie stattdessen, ob Sie mit einer kompakteren thermischen Trennung die gleiche oder eine bessere statische Leistung (d. h. Druckfestigkeit, Rotationssteifigkeit) erzielen können. In vielen Fällen kann die Dicke der Verbindung mit STRUKTRA™ von 80 mm oder 120 mm auf 25 mm reduziert werden.
Schritt 2 – Einfache und schnelle Planung:
Für die Planung von thermischen Trennungen in tragenden Verbindungen sind oft umständliche Planungsprozesse oder externe Planungstools notwendig. Das kostet wichtige Zeit. STRUKTRA™ lässt sich in alle gängigen Euro-Code-3-Verbindungen integrieren, ohne dass spezielle Planungstools erforderlich sind. Das vereinfacht den Prozess und spart Ihnen wertvolle Zeit.
Schritt 3 – Hochwertige und zertifizierte Materialien:
Die thermischen Trennungen in tragenden Verbindungen müssen höchsten Belastungen standhalten und zuverlässig ihre Wärmedämmleistung erbringen. Achten Sie daher auf Zertifizierungen und Gütesiegel wie das ETA-CE-Zeichen oder das Passivhaus-Siegel. Recherchieren Sie außerdem nach verfügbaren Studien, die von unabhängigen Organisationen durchgeführt wurden.
Bernd Schumacher schließt mit einer klaren Aussage.
Denken Sie daran: Wenn es nicht zertifiziert ist, ist es nicht das richtige Produkt.






