Bereitstellung einer feuerbeständigen tragende thermische Trennung für den Einsatz zwischen Balkonanschlüssen in der Ashley Road East, einem neuen gemischt genutzten Bauprojekt mit 183 Einheiten in Tottenham Hale, London.
Ashley Road East, London
Überblick über das Projekt
Die Herausforderung
Nutzfläche ist in Londoner Wohnbauprojekten ein kostbares Gut. Balkone sind ein sehr begehrtes Merkmal dieser Fläche, umso mehr, wenn der Zugang zu anderen Freiflächen eingeschränkt ist, wie beispielsweise während der Covid-19-Pandemie. Mit diesem Wunsch geht eine Verschärfung der Sicherheitsanforderungen für Fassadenelemente im Außenbereich von Hochhäusern einher, die auf den Brand im Grenfell Tower und die damit verbundene Verschärfung der britischen Bauvorschriften zurückzuführen ist.
Ein zentrales Gestaltungselement von Balkonen ist die strukturelle Verbindung zum Hauptgebäude und die Fähigkeit, strukturellen Kräften standzuhalten, ohne gleichzeitig eine energieverschwendende und problematische Wärmebrücke zu bilden. Insbesondere bei Hochhäusern muss diese Leistungsfähigkeit auch die Feuerbeständigkeit und die Fähigkeit berücksichtigen, im Falle eines Vorfalls strukturell zu funktionieren..
Bei diesem Projekt bestand die planerische Herausforderung darin, das Risiko von Wärmebrücken zwischen der Stahlkonstruktion des Balkons und der Hochhauskonstruktion zu minimieren. Unser Team musste daher gemeinsam mit dem Planer ein geeignetes Material mit hoher statischer, thermischer und brandtechnischer Leistungsfähigkeit auswählen..

Die Lösung
Die Lösung für das komplexe dreifache Konstruktionsproblem hinsichtlich statischer, thermischer und brandtechnischer Anforderungen bestand in diesem Fall in der Verwendung von tragende thermische Trennungen vom Typ Farrat TBF.
Die sehr hohe Steifigkeit und die inhärente Unnachgiebigkeit von Farrat TBF eignen sich perfekt, um potenziell nachgiebigen Verbindungen die erforderliche Steifigkeit zu verleihen, ein Nachgeben der Balkone zu verhindern und den Nutzern ein möglichst angenehmes Wohngefühl zu bieten..
Der Entwurf
Die inhärente Nichtbrennbarkeit von Farrat TBF bot die Lösung für die brandtechnischen Anforderungen des Entwurfs und ermöglichte den uneingeschränkten Einsatz im Hochhausbau.
Dank der sehr hohen Druckfestigkeit der verwendeten Materialien konnten die Ingenieure die Lastübertragung über die strukturellen Verbindungen so bemessen, dass die Leistungsfähigkeit unter den Belastungen durch die Nutzung durch die Bewohner und durch Windlasten gewährleistet bleibt..
Zunächst wurde die thermische Leistungsfähigkeit des Entwurfs bewertet und eine Dicke von 25 mm festgelegt.
Nach der detaillierten Ausarbeitung spezifischer Balkonkonfigurationen führte Farrat eine dreidimensionale thermische Modellierung mittels Finite-Elemente-Analyse (FEA) durch, um die Auswahl der umgebenden Materialien zu optimieren und so ein optimales Maß an Wärmedämmung zu gewährleisten. Damit sollten mögliche Probleme durch langfristige Kondensation und Schimmelbildung im Innenbereich vermieden werden..
Das Ergebnis
Insgesamt wurden vier Anschlussstellen konfiguriert und mit einer tragende thermische Trennung vom Typ Farrat TBF geprüft.
Alle erfüllten die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz im Winter. Unter den vorgegebenen Randbedingungen sowie bei den verwendeten Materialien unter typischen Betriebsbedingungen wurde ein feuchtigkeitsbedingtes Risiko ausgeschlossen. Die Verbindungen mit 25 mm dickem TBF lieferten sowohl hinsichtlich der Wärmeverluste als auch der Oberflächennähe-Temperaturen zufriedenstellende Ergebnisse.
Farrat fertigte und lieferte 240 tragende thermische Trennungen vom Typ Farrat TBF tragende thermische Trennungen den Einbau zwischen den Balkonanschlüssen im gesamten Projekt..
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